Hmm, ich denke, er hat es tatsächlich nicht nötig, wahrscheinlich ist sein Printverkauf viel lukrativer. Was mich nur wundert ist, dass es doch völlig egal ist, welches Medium der Leser benutzt, das sagt doch mal gar nichts über die Person aus?!
Der amerikanische Bestseller-Autor Jonathan Franzen äußerte sich jetzt überaus negativ über eBooks und ihre Leser geäußert. Der britische Telegraph gab jetzt seinen Vortrag in Cartagena (Kolumbien) wieder. Franzen hält gedruckte Bücher für überlegen, weil sie auch in zehn Jahren noch problemlos lesbar sind. Über die Leser sagte er: "Ich glaube, dass für ernsthafte Leser ein Sinn für das Dauerhafte immer Teil ihrer Erfahrung war. Alles andere im Leben ist fließend, aber hier dieser Text verändert sich nicht."
Den ganzen Bericht darüber gibt es bei www.zdnet.de
Gleichzeitig bietet er aber u.a. bei Amazon seine Werke als Kindle-Version an. Wie kann ein Autor so über seine Leser (seine Geldgeber) reden? Hat er es nicht mehr nötig oder was? Was meint ihr zu solchen Aussagen? Ich finde es unmöglich
Quelle: zdnet.de
Hmm, ich denke, er hat es tatsächlich nicht nötig, wahrscheinlich ist sein Printverkauf viel lukrativer. Was mich nur wundert ist, dass es doch völlig egal ist, welches Medium der Leser benutzt, das sagt doch mal gar nichts über die Person aus?!
... Es sagt vor allem nichts über den Inhalt aus!
Also, ich finde, wenn man einem Medium (hier eBooks) gegenüber so ablehnend ist, sollte man es dann mit aller Konsequenz sein und auch die eigenen Werke auf diesem Wege nicht anbieten (lassen). Andererseits habe ich den Verdacht, dass diese Art Diskussion auch deshalb geführt wird, um sich abzugrenzen: Hier die richtigen (Print-Verlags-)Schriftsteller, dort die e-(sprich: iiiii)-books-Selfmade-Schmuddelkinder. Ich finde es nur immer zum Grinsen, wenn man beides in Personalunion ist. Eine ähnliche Diskussion wird ja in Abgrenzung Books on Demand und Verlagspublikation geführt.
Ein "richtiger" Autor, der sich auf "so was" einlässt, wird durchaus schon mal schräg angeschaut; ich spreche da aus Erfahrung![]()
Im Grunde genommen sollte man solcherart Geschwätz nicht allzu ernst nehmen.
Mit den besten Grüßen
Nikola
http://www.amazon.de/dp/B007KRXTEK/r...alten_dame.htm
Das ist ja wirklich unmöglich. Wie Nikola schon sagte:
*unterschreib*.Also, ich finde, wenn man einem Medium (hier eBooks) gegenüber so ablehnend ist, sollte man es dann mit aller Konsequenz sein und auch die eigenen Werke auf diesem Wege nicht anbieten (lassen)
*auch unterschreib* Ja, das sehe ich auch immer wieder. Diese Ironie, dass manche beides sind. Das habe ich zu Studienzeiten regelrecht zu "meinem" Thema gemacht. Und wenn ich ganz ehrlich bin, habe ich in der Vergangenheit (so glaube ich) auch mal ein schlechtes Wort über Selbstverleger gesprochen - wobei ich ebenso mal ein schlechtes Wort über normale Autoren und normale Verlage verloren habe, insofern gleicht es sich wieder aus. Jedenfalls - jetzt bin ich Selfpublisher und entsprechend gilt ihnen auch meine Solidarität (gerade auch deshalb, weil manche Autoren klassischer Verlage es genau umgekehrt machen, siehe Autorenforum Montsegur).Andererseits habe ich den Verdacht, dass diese Art Diskussion auch deshalb geführt wird, um sich abzugrenzen: Hier die richtigen (Print-Verlags-)Schriftsteller, dort die e-(sprich: iiiii)-books-Selfmade-Schmuddelkinder. Ich finde es nur immer zum Grinsen, wenn man beides in Personalunion ist. Eine ähnliche Diskussion wird ja in Abgrenzung Books on Demand und Verlagspublikation geführt.
Fantasy-Roman "Astarian - Das Universum der Ancris"
jetzt bei Amazon erhältlich und auf http://www.flyfiction-fantasy-verlag.de
http://flyfictionfantasy.wordpress.com/
Von welcher Art e-Books spricht Frantzen? In denen auf meinem Kindle verändert sich der Text nie und nimmer. Oder doch?
...und sonst denke ich hier hinein: "Schief & Klar"
Der gute Mann hat einfach mal keine Ahunng, seine Aussage ist an sovielen Punkten angreifbar. Aber warum nicht einwenig polarisieren und Aufmerksamkeit auf sich lenken.
Außerdem, wie kann dieser Meinung sein und dann heuchlerisch seine Werke weiterhin als Ebook anbieten?! Naja, wer diese Art von Aufmerksamkeit braucht...
...wenn er soviel Wert auf Beständigkeit legt, dann soll er das Papier gegen die Steintafel austauschen. Ob man bei der Einführung von Papier als Schreibmedium auch sich mit solchen beschränkten Geistern auseinander setzen musste, die glaubten die Steintafel sei dauerhafter?
www.zombieparadies.de kennen Sie jemanden der nicht davon alptraumhaft schön träumt?
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